Weihnachtskarten selbst gemacht

Selbstgemachte Weihnachtskarte
Selbstgemachte Weihnachtskarte

Bald ist Weihnachten und vielleicht sendet auch ihr Weihnachtskarten? In diesem YouTube Tutorial welches ich vor 2 Jahren erstellt habe zeige ich euch wie man selbst auf einfachem Weg so eine schöne Weihnachtskarte hinbekommt. Viel Spaß beim Anschauen.

Qualle

Es ist warm bzw. heiß und das Meer zu weit weg. Auf Freibad habe ich keine Lust. So habe ich heute im Garten ein kühles Motiv gemalt. Ich hoffe diese Tierchen in meinem Meeresurlaub nicht anzutreffen. Aber schön sind sie ja schon.

Ich habe mal wieder Cèzanne Aquarellpapier verwendet. 300g schwer und hot pressed. Als erstes habe ich meinen Block in vier Bereiche eingeteilt und mit etwas Klebeband voreinander geschützt. Die Fläche oben links habe ich dann mit reichlich Wasser befeuchtet. Gerade wenn man draußen malt trocknet alles schneller weg.

Der nächste Schritt war das Einfärben. Zunächst einmal mit türkis. Ich habe dafür einen Flachpinsel benutzt. Ich habe versucht die Mitte etwas heller zu lassen.

Da mir das Ganze doch noch was zu grün und parallel streifig war bin ich nochmals mit Ultramarin Blau in Kreisen drüber gegangen. Zwar sieh man in der Mitte immer noch Steifen aber da kommt ja gleich noch die Qualle drüber.

Den dunklen Quallenkopf habe ich mit Ultramarin Blau und Indigo gemalt. Die dickeren kräuseligen Teile nur mit Ultramarin blau.

Am Ende muss man mit lockeren Strichen nur noch die Tentakeln / Nesselfäden hinzufügen. Hier kam wieder Indigo zum Einsatz. Nachträglich habe ich in den Quallenkörper noch Violett eingesetzt da es durch das ganze Indigo etwas flach erschien.

Und fertig ist die Qualle.

4 neue Landschaften

Aquarell Landschaften

Ich habe den Kampf mit meinem Echtbütten Aquarellpapier (Cézanne) von Hahnemühle endlich gewonnen wie ich finde. Schon mehrmals habe ich begonnen bzw. versucht auf diesem Papier etwas zu malen, aber es sah aus wie eine Kinderkleckserei. Ich benutzte bisher rauhes kaltgepresstes Aquarellpapier (Britannia) aus Holzfasern. Das ist auch von Hahnemühle und es ließ mir ein hervoragendes Hin- und Herarbeiten zu. Ich konnte Farbe auftragen und diese bis zu einem gewissen Grad auch wieder abnehmen. Das Cézanne ist aus 100% Baumwollhadern und läßt genau dieses nur sehr spartanisch zu. Es saugt verdammt schnell das Wasser auf. Ich hab das Gefühl man kann da ewig viel drauf tun und doch trocknet es ratz fatz weg. Mein bisher übliches Hin- und Herarbeiten ist da schier nicht möglich. Ich stand kurz davor dieses doch teure Papier einfach in den Müll zu werfen oder für Grußkarten oder Lesezeichen als Verstärkung zu verbasteln.

Dann habe ich auf YouTube ein Video gesehen, wo der Künstler mit ähnlichem Papier arbeitet. Aber so ganz anders als ich. Er trägt mehrere Schichten auf. Geht über Flächen immer und immer wieder drüber bis der gewünschte Farbton erreicht ist. Das Papier lässt es zu, es geht ja eh nix ab. Da habe ich mir gedacht, dass werde ich auch mal probieren und habe mich an diese vier Landschaften von der Größe 15 x 10 cm gewagt.

Aquarell Sonnenuntergang
Aquarell Sonnenuntergang Hol es dir

Begonnen habe ich mit diesem Sonnenuntergang. Ich bin bestimmt 5 mal über das Violett oben drüber gegangen bis ich die richtige Tiefe erreicht hatte. Was hier noch verbesserungswürdig ist, ist das ich das nächste mal einen Flachen größeren Pinsel verwende. Dann wird es weniger streifig werden. Unten im Vordergrund konnte ich das Violett sogar noch etwas abheben. Das funktioniert bei dem Papier am besten wenn es noch feucht ist mit einem weniger feuchten Pinsel den man immer wieder abstreift und trocknet.

Aquarell Nebel am See
Aquarell Nebel am See Hol es dir

Mein zweites Bild war dieser neblige See. Das Referenzfoto stammt von Pixabay und ist leicht abgewandelt. Hier habe ich nicht wie üblich den Wald im Hintergrund erst vollständig gemalt um dann mit einem Tuch das wieder abzunehmen, ich musste hier von vorn herein die franselige Kante für den Nebel malen und direkt als es noch feucht war mit einem Pinsel mit nur Wasser den weichen Abschluss setzen. Diesen hab ich dann noch mit einem Tuch abgetupft. Aber das war mehr Gewohnheitssache. Bei diesem Bild kann man erkennen das am unteren Nebelrand noch über der Spiegelung des Waldes ein gelber Schimmer zu sehen ist. Ich habe dummerweise (gewohnt von Acryl) den See mit dem Himmel eingemalt und konnte dann die Farbe nicht mehr runterbekommen für den Nebel. Aber trotzdem finde ich das es am Ende doch so ganz gut aussieht.

Aquarell Nebel in den Bergen
Aquarell Nebel in den Bergen Hol es dir

Das ist mein drittes Bild. Das war etwas aufwändiger zu Malen. Nach jeder einzelnen Ebene musste ich das Bild trocknen lassen um eine scharfe Berglinie bei der nächst vorderen Ebene zu erzielen. Wichtig war hier das die Farbe weich nach unten ausläuft. Das Referenzfoto stammt auch von Pixabay, ist jedoch gerade im Vordergrund abgewandelt. Auf dem Original befindet sich eine Straße die ich in künstlerischer Freiheit weggelassen habe.

Aquarell Am Meer
Aquarell Am Meer Hol es dir

Bild Nummer vier ist eines meiner Lieblingsmotive. Meer, Strand und Wellen. Auch hier habe ich ein Referenzfoto von Pixabay genutzt. Dieses Mal habe ich es nahezu originalgetreu abgemalt. Dadurch das das Papier die Farbe nicht mehr rausrückt, konnte ich Stück für Stück das Türkis im Vordergrund ausarbeiten. Den weißen Schaum der Wellen und im Sand habe ich einfach freigelassen. Das benötigt immer eine hohe Konzentration. Ich neige oft dazu weiße Flächen ausmalen zu wollen.

Ich hoffe ich konnte euch ein klein wenig Geschmack auf das Cézanne Papier machen, falls ihr derart nicht schon benutzt. Ich werde mir dieses glatte Papier wohl nicht noch einmal holen. Wenn es das in rauh gibt dann versuche ich es nochmal, ansonsten bleibe ich bei meinem geliebten Britannia.

Löwenzahn

Lockere Aquarelle waren bisher diese Woche meine Ambition. Ich habe gerade eben zwei neue Bilder hochgeladen. Zum einen ist es eine Landschaft die aus einem fast komplett zufälligem Gekleckse und Farbauftrag entstanden ist.

Aquarell am See
Aquarell am See Hol es dir

Ich habe bereits an einem anderen Beispiel Videomaterial aufgenommen und plane ein Video zu veröffentlichen, wo ich euch zeige wie ich aus so wildem Gekleckse etwas zaubere.

Das zweite Bild, was noch nicht mal ganz trocken ist, weil ich es gerade gemalt habe, ist ein Löwenzahn. Neulich beim „Gassigehen“ mit unserem Kater habe ich einen einsamen Löwenzahn gefunden der dem Rasenmäher getrotzt hat. Er stand so nett neben unserem Pflaumenbaum wo sich schon Efeu hochrankte.

Aquarell Löwenzahn
Aquarell Löwenzahn

Für dieses Bild habe ich das gesamte Blatt angefeuchtet. Eigentlich wollte ich es aufspannen, aber das Hahnemühle Britannia Papier ist eigentlich schwer genug damit es sich nicht all zu doll wellt. Der Trick ist auch leicht die Rückseite anzufeuchten. So bleibt es schön flach liegen. Funktioniert aber nur wenn man nass in nass arbeiten möchte. Mir gefällt es. Ich weis noch nicht ob ich das überhaupt weggeben möchte.

Wie denkt ihr dazu?

Aquarelle von Live-Modellen

Heute hab ich mich bei dem schönen Wetter in den Garten vor mein Gemüsebeet gesetzt und gemalt was vor meiner Nase war.

Aquarell Ehrenpreis Erdbeere
Aquarell Ehrenpreis Erdbeere

Links habe ich ein Unkrautpflänzchen gemalt, welches an der Kante zum Gemüsebeet dem Rasenmäher getrotzt hat. In der Facebook Gruppe „Aquarellieren für Anfänger“ wurde ich darüber aufgeklärt das es sie hierbei um Ehrenpreis. Bei diesem Bild habe ich mit der Tuschezeichnung begonnen und am Ende die Farbe hinzugefügt. Weil das Pflänzchen so schön in der Sonne gestrahlt hat habe ich den Hintergrund dunkel gemacht um es noch mehr zur Geltung zu bekommen.

Bei der Erdbeerpflanze hingegen habe ich mit dem Pinsel begonnen die Pflanze in wenigen Strichen zu erfassen. Die Blüten habe ich mit einem zarten Blau gemalt. Damit auch sie mehr zur Geltung kommen habe ich um sie herum Erde und dunkle Blätter gemalt. Erst am Ende habe ich mit einem Tuschestift die Linien eingezeichnet.

Mir persönlich gefällt die Erdbeerpflanze besser.

Neues aus dem Kurs

Mehr Meer ist die Devise. Derzeit ist es von oben nass, dabei hätte ich die Nässe lieber in Form von schönen türkisfarbenen Wellen. So hab ich mir gedacht, dann male ich doch selbiges im Kurs. Dieses Aquarell ist am Dienstag in meinem Kunstkurs entstanden.

aquarell wellen
Aquarell Wellen Hol es dir

Ganz zufrieden bin ich damit nicht. Die Lockerheit und Leichtigkeit eines Aquarells fehlt. Ich habe zu zaghaft angefangen die Farbe aufzutragen und um es später so dunkel und farbig zu bekommen musste ich zu oft im Nachhinein nochmal drüber gehen. Es könnte auch ein Acrylbild sein.

Da wir im Kurs eigentlich nicht von Fotos arbeiten dürfen habe ich das aufgebaute Stillleben dann auch noch abgezeichnet, damit ich keinen Ärger bekomme 😉 . Eine Ansammlung an Stoffrollen.

Stillleben Tusche
Stillleben Tusche

Aus dem Kurs

Heute ist wieder Dienstag d. h. Malkurs. Wir hatten die Auswahl zwischen einem Schuhbild oder Gemüse. Zunächst habe ich mich für Aquarell und Gemüse entschieden. Das Bund Radieschen, der Lauch und die Paprika lachten mich sprichwörtlich an.

Aquarell Gemüse

Natürlich habe ich nicht alle Blätter der Radieschen gemalt sondern nur die markantesten. Am Ende hatte ich noch reichlich Zeit im Kurs übrig und so habe ich mir doch noch der Schuhe angenommen. Jedoch mit meinen Tuschestiften im Skizzenbuch.

Tuschezeichnung Schuhe

Ich hatte zum Glück meine PITT artist pens von Faber-Castell mit und Bock auf die warmen Grautöne.

Lavendelfeld

Aquarell Lavendelfeld

Das Beste beim Malen ist neben dem Malen an sich das entfernen des Malerkrepps / Klebebandes. Dann kommen die weißen Ränder zum Vorschein und es sieht einfach gut aus.

Dieses Lavendelfeld habe ich mit Hilfe von Rubbelkepp gemalt. Die Lavendelblüten im Vordergrund habe ich maskiert und dann mit einer Nass in Nass Technik den Hintergrund erstellt. Nach dem Trocknen des Papiers habe ich das Rubbelkepp entfernt und die Blüten gemalt. Durch das Freilassen von weißen Stellen sind besondere Akzente auf dem Bild zu sehen.

Ich verwende durch einen Tipp aus einer Facebook Gruppe „Aquarellieren für Anfänger“ das rosa Band von Tesa.

Das ist unglaublich sanft. Und zerfranst auch nicht das empfindliche Aquarellpapier.