Step-by-Step Eichhörnchen

eichhoernchen zeichnung

Hallo zusammen, in Vorbereitung auf mein neues Rockpainting Video Tutorial (Link folgt an dieser Stelle) habe ich hier eine Schritt-für-Schritt Foto Anleitung erstellt wie man die Grobskizze eines Eichhörnchens erstellt bzw. übt. Es geht nicht um die entgültige Schraffierung wie ihr sie auf dem letzten Bild seht. Die habe ich nur gemacht, da ich in meinem Skizzenbuch das ein wenig ausgearbeitet haben wollte.

Hi, in preparation for my new Rockpainting Video Tutorial (link follows at this point) I have created a step-by-step photo tutorial how to create or practice the rough sketch of a squirrel. It’s not about the final hatching you see in the last picture. I only did that because I wanted to have worked it out a bit in my sketchbook.

Referenz Foto Pixabay (wolfganggerth)

Schritt 1

Zeichne ein 10×10 cm großes Quadrat und teile es 2x in der Mitte.
Draw a 10×10 cm square and divide 2x in the middle.

Schritt 2

Zeichne 2 Ellipsen für den Kopf und den Körper ein.
Draw 2 ellipses for the head and body.

Schritt 3

Führe nun alle Schritte in den nächsten Bildern durch. Beachte genau wie die Abstände der einzelnen Linien sind.
Now do all the steps in the next pictures. Notice exactly how the distances of each line are.

Schritt 4

Schritt 5

Schritt 6

Schritt 7

Schritt 8

Schritt 9

Schritt 10

Schritt 11

Schritt 12

Schritt 13

Schritt 14

Schritt 15

Schritt 16

Schritt 17

Schritt 18

Radiere das Hilfsrechteck und die Hilfsellipsen weg.
Erase the auxiliary rectangle and the auxiliary ellipses.

Schritt 19

Tutorial: Rehe im Winter

Ich habe  mir gedacht es ist wieder einmal Zeit für ein kleines Fototutorial für ein Bild was ich Rehe im Winter genannt habe. Alle Bilder die ihr auf dieser Seite findet kann man durch anklicken vergrößern. Wer mein Originalbild haben möchte kann dies hier tun.

Zunächst habe ich mir eine Fotoreferenz von Pixabay für die Rehe gesucht um die Konturen recht einfach zu nutzen.

Als Papier habe ich 300 g/m² Aquarellpapier von Hahnemühle genommen. Genauer gesagt das Papier Britannia rau. Es ist mein absolutes Lieblings Papier da es dick genug ist und ich die Struktur sehr gern mag. Ich habe dieses Papier mit 2 Schichten weißem Gesso von Schmincke grundiert. Das muss man eigentlich gar nicht machen, jedoch habe ich einen schon mal mit Aquarellfarbe bemalten Papierrest genommen und die Farbreste somit mit dem Gesso überdeckt.

Für den Hintergrund habe ich mit einer Mischung aus Titanweiß, Phthalo blau und einen Hauch Türkis diesen Farbverlauf angelegt. Wenn man Wert auf sanfte Übergänge legt ist zügiges Arbeiten und tupfender Farbauftrag wichtig. Als Pinsel habe ich einen da Vinci nova synthetics 1570 Größe 6 genommen.

Im nächsten Schritt habe ich noch einen dunkleren Bodenbereich eingetupft. Ich habe dazu ein bisschen (!) Carbon Schwarz und Phthalo Blau gemischt.

Kaum auf dem Foto zu sehen habe ich, nachdem die Farbe vollständig getrocknet ist, die Rehe eingezeichnet. Das kann man entweder Frei Hand tun oder aber man druckt sich die Vorlage aus und färbt mit Bleistift die Rückseite (nur da wo die Linien sind) ein. Dann hat man sowas wie ein Durchschlagpapier.

Mit der selben Farbmischung aus Phthalo Blau und Carbon Schwarz habe ich nun die Reh-Silhouetten eingemalt. Ich habe hierfür einen Größe 1 Pinsel von da Vinci nova synthetics 1570 genommen.

Zurück zu dem größeren Pinsel habe ich nun mit einer Mischung aus Phthalo Blau, einem Hauch Titan Weiß und etwas Glazing Medium von Golden eine transparente neblige Schicht bis fast die Körper der Rehe bedeckt waren gemalt.

Das letzte Tüpfelchen auf dem i sind in diesem Fall vereinzelte Schneeflocken. Die sind recht einfach mit purem Titan Weiß und einem Zahnstocher von mir gesetzt worden. Nachdem das Bild vollständig getrocknet ist, möchte ich die Farben noch mehr zur Geltung bringen.

Das schafft man am besten in dem man 2 dünne Schichten Glanzlack aufträgt. Hierfür benutze ich Gloss Varnish von Liquitex (die rote Flasche). Ich trage Schutzschichten wie Lacke immer mit dem Pinsel auf. Ich finde Spray hat zu viel Verlust und wird oft nur ungleichmäßig. Als Pinsel nehme ich einen einfachen sehr weichen Pinsel. Das Gloss Varnish von Liquitex ist auf Wasserbasis und geruchsneutral. Es trocknet wasserfest.

Viel Spaß beim nachmalen. Bis zum nächsten Mal.

Gruseliger Tuschewald

Hallo Freunde,

derzeit habe ich nicht die Möglichkeit ein YouTube Tutorial zu drehen. Und so habe ich mich für eine kleine Tusche-Fotostrecke entschieden.

In meinem Skizzenbuch teste ich derzeit monochrome Landschaften. Ihr werdet sicher meine australischen Felsen gestern gesehen haben. Heute möchte ich einen düsteren Wald umsetzen. Neben der Tusche verwende ich eine Zeichenfeder und einen Wassertankpinsel.

Ich beginne mit einer sehr groben Bleistiftskizze. Diese dient mehr der Orientierung als das ich sie im Endresultat tatsächlich zu 100% nutze.

Mit Tusche setze ich mir gern zuerst einen Rahmen. In diesem Fall habe ich diesen mit einer Tuschefeder gezogen.

Die Tusche die ich verwende ist Zeichentusche von Rohrer und Klingner im Farbton sepia. Ich habe die Tusche stark mit Wasser verdünnt und arbeite Schichtweise von hell auf dunkel sowie von hinten nach vorn.

Nachdem ich die erste zarte Hintergrundfarbe gesetzt habe, setze ich mit einem etwas dunklerem Ton den Vordergrund. Den Weg den ich mir eigentlich skizziert hatte, hab ich hier schon wieder völlig vergessen.

Der Vorteil des schichtweisen Arbeitens und des Startens mit hellen Schichten ist, das ein vergessener Weg so ohne Probleme nachgeholt werden kann. Ich habe die ersten Bäume sowie das erste Laub im Hintergrund eingezeichnet. Dabei male ich keine einzelnen Blätter sondern eher nur grobe Strukturen und Muster.

Nun benutze ich etwas weniger Wasser und mehr Tusche um die dunklen Bäume in den Vordergrund zu setzen und so dem Bild Tiefe zu verleihen.

Als ich dieses Foto gemacht habe, stellte ich fest, dass das Tuschezeichnen mich wieder in seinen Bann gezogen hat und ich mindestens ein Zwischenfoto vergessen hab zu schießen. Ich habe mehr Bäume in den Mittelgrund gezeichnet und diese sowie die vorderen Bäume um einiges verdunkelt. Wie man sieht kann man den Weg jetzt gut erkennen. Der Fehler vom Anfang war nicht groß. Der Weg ist mir hier sogar noch etwas zu hell.

Tusche Wald
Tusche Wald

Das ist das Endresultat. Es sind noch dunklere und nähere Bäume hinzugekommen. Und am Ende des Weges fand ich es witzig ein paar Figuren anzudeuten. Wer das wohl sein mag. Alles in Allem mag ich die Zeichnung sehr und werde davon noch einmal ein ausgearbeiteteres Exemplar auf Aquarellpapier oder in mein Leuchtturm Skizzenbuch übertragen.

Tschüß bis zum nächsten Mal.